Im TUS Ringsheim bewegt sich im wahrsten Sinne des Wortes viel. Er ist mit 682 aktiven und passiven Mitgliedern schon immer der größte Verein in Ringsheim. Allein 226 Kinder und Jugendliche werden von vielen ehrenamtlich tätigen Frauen und Männern trainiert und betreut. Die Nachwuchsarbeit ist zugleich das wichtigste Kapital des Vereins, was sich auch in Erfolgen des vergangenen Jahres messen ließ. So stellte die 1. Vorsitzende des TUS, Katja Schleier, die erfolgreiche Arbeit in den unterschiedlichen Abteilungen in den Mittelpunkt ihrer Begrüßungsrede am vergangenen Freitag in der Generalversammlung des TUS im „Bahnhöfle“ fest. Der Dankrichtete sich an die zahlreichen Mitglieder, die den Verein in unterschiedlichen Funktionen unterstützen. Die Sportgala und das überraschend gute Abschneiden der Handballer in der Landesliga Süd erwähnte Schleier besonders. Sorgen bereitet dem Verein lediglich die mangelnde Unterstützung beim Gassenfest, das in Ringsheim jeweils in der zweiten Hälfte des Sommerurlaubes stattfindet und Familien daher die finanziellen Vorteile der Nachsaison für ihren Urlaub nützen. Die Schriftführerin Marianne Barth gab einen kurzen Überblick vom vergangenen Vereinsjahr.
Handballabteilungsleiter Stefan Große-Rhode zog eine positive Bilanz. In allen Altersgruppen, von der Kiga-Gruppe bis zur ersten Mannschaft wird Handball gelehrt und gespielt. Dabei wird nicht nur Leistung abverlangt, wie Große-Rohde betonte. Viel Aufwand werde zum Beispiel für das beliebte Zeltlager der Jugend investiert. Alle Mannschaften spielten auf gutem Niveau. Positiv überrascht habe aber die erste Herrenmannschaft, die sich wider Erwarten in der oberen Tabellenhälfte der Landesliga Süd platzieren konnte -und das mit jungen eigenen Nachwuchsspielern. Für den Erfolg stehe insbesondere Trainer Heiko Rogge und Betreuer Lothar Karle, sagte Große-Rohde.