Hinrunde endet mit Heimniederlage
- Admin

- 15. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Nachbericht: SG ERA vs. Alemannia Zähringen

Leere Blicke, Enttäuschung und Ratlosigkeit prägten den Samstagabend. Die SG Era hatte sich viel vorgenommen, wollte eine insgesamt ordentliche Hinrunde mit einem positiven Ergebnis abschließen – doch dieses Vorhaben misslang deutlich.
Dabei begann die Partie vielversprechend. Es entwickelte sich von Beginn an das erwartete schnelle Spiel, in dem die SG Era gut mithielt. Bis zur 10. Minute verlief die Begegnung ausgeglichen, ehe sich die Hausherren erstmals leicht absetzen konnten. Bis zur 20. Minute erspielte man sich eine 9:6-Führung und schien das Spiel unter Kontrolle zu haben.
Was dann folgte, ist nur schwer erklärbar. Innerhalb von zehn Minuten kassierte die Alemannia aus Zähringen gleich fünf Zeitstrafen. Doch anstatt daraus Kapital zu schlagen, verlor die SG Era völlig den Zugriff. Das Überzahlspiel ging mit 3:8 verloren – eine Phase, die das Spiel kippte. So ging man trotz numerischer Überlegenheit mit einem 13:14-Rückstand in die Halbzeitpause.
Für die zweite Hälfte nahm man sich vor, an die starken ersten 20 Minuten anzuknüpfen. Dies gelang zunächst auch. Bis zur 40. Minute blieb die Partie beim Stand von 20:20 völlig offen. Doch erneut folgte ein unerklärlicher Bruch. In den letzten 20 Minuten ergab sich die Mannschaft nahezu widerstandslos ihrem Schicksal. Weder im Angriff noch in der Abwehr fand man Lösungen, es fehlte an Zugriff, Konsequenz und klaren Aktionen. Niemand konnte entscheidende Akzente setzen. Am Ende stand eine deutliche und ernüchternde 22:32-Niederlage auf der Anzeigetafel.
Fazit:
Bis auf Florian Lindemann, Jan Schlötzer und Kevin Abu Höfer stand eine sehr junge und in dieser Konstellation unerfahrene Mannschaft auf dem Feld, die so noch nie gemeinsam gespielt hatte. Dennoch bewies das Team über rund 30 Minuten, dass es dem Gegner das Leben schwer machen kann. Am Ende wurde jedoch deutlich, dass dies für das Niveau der Verbandsliga noch nicht ausreicht.
Die SG Era befindet sich in einem neuen Projekt, das gerade einmal ein halbes Jahr alt ist. Die Entwicklung – insbesondere der jungen Spieler – braucht Zeit. An diesem Weg wird auch im neuen Jahr weiter hart gearbeitet.









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